17

Okt

2010

FM Future

Die Dr. Roman Leuthner GmbH bietet Inhabern, dem Management und Führungskräften in deutschsprachigen Fachmedienverlagen die Dienstleistung FM Future. Bei FM Future handelt es sich um ein modular strukturiertes System, nach dem moderne Fachmedien aufgebaut sein sollten, um ihren Erfolg am Markt nachhaltig zu sichern. Die Dienstleistung ist in der Form von Workshops und Trainingsmodulen zu buchen.

Nach der Branchenstatistik der Deutschen Fachpresse für das Wirtschaftsjahr 2009 waren die Anzeigenerlöse der deutschen Fachzeitschriften insgesamt um -17,4 % auf den tiefsten Stand seit 2001 gesunken. Die Vertriebserlöse schrumpften um -4,9 %. In den ersten neun Monaten 2010 zeigt sich beim Bruttowerbeumsatz laut Nielsen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum lediglich eine leichte Verbesserung im Segment der Fachzeitschriften um 1,3 %. Gleichwohl bleiben die aktuell 3852 Fachzeitschriftentitel in Deutschland mit einem Umsatzanteil von knapp 60 % das wichtigste Produkt der Fachverlage.

Um so bedeutender ist es, dass alle relevanten Abteilungen eines Fachmedienhauses die drei wesentlichen Werkzeugpaletten souverän beherrschen, die eine Fachzeitschrift in ihrer jeweiligen Zielgruppe und sowohl im Leser- als auch im Anzeigenmarkt unverzichtbar machen und fest verankern. Hierzu werden Trainingsmodule für Vertrieb, Verkauf, Marketing, Produktmanagement und Redaktion angeboten, die zum großen Teil in Form von Strategiemeetings gemeinsam, bei speziellen Modulen auch pro Abteilung, einzeln erarbeitet werden:

1. Zielgruppendenken: Konsequente Orientierung auf die Zielgruppe(n) bezüglich ihrer inhaltlichen Informationsbedürfnisse und der Nutzerinteressen, ihres Rollenverständnisses und ihres Milieudenkens. Hierbei geht es im Einzelnen um die Analyse und Feinjustierung der Inhalteproduktion, um Kooperationsmodelle Redaktion-Verkauf-Vertrieb sowie um eine konsistente Präsentation des Mediums in der Branche.

2. Communitybuilding: Aufbau einer Nutzergemeinde aus Lesern, Anzeigenkunden und Kooperationspartnern zur tieferen Durchdringung des Marktes. Hier werden Präsentations- und Repräsentationstechniken trainiert: Interaktion mit der Community, Meinungselemente, Emotionalisierung, Personalisierung und Regionalisierung.

3. Crossmediale Vernetzung: Aufbau eines logisch und konsequent miteinander verknüpften inhaltlichen Angebots zwischen verschiedenen Medienkanälen. Dies dient einerseits der Verdichtung des Informations- und Nutzungsangebots in der Branche und andererseits seiner Diversifikation durch unterschiedliche „Ansprache“ und Service für verschiedene Alters- und Funktionsgruppen von Nutzern.

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